Die sichtbare Landschaft im Außen hat mit der „Landschaft“ im Innen zu tun. Denn von all den unzähligen Reizeindrücken, die in jedem Moment auf das Empfangssystem eines Menschen treffen, nimmt dieser hauptsächlich wahr, was ihn betrifft. Das Unterbewusste nimmt die erste große Filterung vor, das Bewusstsein verfeinert weiter. Was übrig bleibt, sind jene Eindrücke der Welt um uns herum, die mit uns etwas zu tun haben und mit denen wir in Resonanz gehen – meistens in zweifacher Weise:
Eine Szenerie, eine Person, eine Sache erinnert uns an etwas aus der Vergangenheit oder an etwas, das für uns zukünftig von Bedeutung sein kann, zumindest für den Teil, der uns bewusst ist. Das ist der Grund, warum z.B. ein Kunstobjekt komplett andere Reaktionen bei verschiedenen Menschen hervorrufen kann – je nach „innerer Landkarte“!
Die Natur mit ihrem weitaus größeren Facetten-Reichtum wirkt ähnlich und kann uns viel über uns selbst erzählen.
Du hast immer die Wahl: Du kannst mit geschlossenen Antennen durch die reiche Naturpalette laufen. Oder du öffnest deine Antennen für das, was die Landschaft dir zu erzählen weiß – und begegne dir selbst.
Die Landschaft, die du um dich siehst, ist ein Spiegel deiner inneren Welt – öffne deine Antennen und lass sie dir erzählen, wer du wirklich bist.
Die Übung:
Achte auf alles, was dir dein Körper aufzeigt oder deine Gedanken oder deine Gefühle. Wer bin ich – woher komme ich? Wie geht es mir – was brauche ich? Wo möchte ich hin?
Die Übungsfragen:
- Bemerke ich einen Unterschied in den Antworten, wenn ich in Bewegung bin?






